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Es ist zukunftsweisend gewollt, dass energiesparend geplant und gebaut wird. Davon ausgehend, dass der Altbestand in Deutschland durchschnittlich einen Energiebedarf von rund 400 kWh pro Quadratmeter und Kelvin (1 Grad) aufweist, so benötigt rechnerisch ein Effizienzhaus 40 nur 1 /10 davon. Und das ist, was momentan heute (Stand Januar 2026) von der KfW gefördert wird.
Siehe auch: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Das-Effizienzhaus/
Die Verwendung von nachhaltigen Baustoffen, welches Holz ohne Zweifel ist, schlägt sich ferner in der Förderlandschaft nieder. Die einzelnen Fördermaßnahmen können durch den sehr gut übersichtlichen Produktfinder, oder in der Übersicht https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/ leicht für den Einzelfall gefunden werden.
Darüber hinaus hat die NRW- Bank sehr attraktive Konditionen und hier wird dazu noch der Holzbau als eine nachhaltige Bauweise gefördert. https://www.nrwbank.de/de/privatpersonen/wohneigentum/
Generell sind alle Bauformen in der modernen Holzbauweise machbar. Manche machen mehr und andere weniger Sinn. Wichtig finden wir immer die punktgenaue Beratung, denn nur wenn ein Auftraggeber bestens über die Vorzüge und Nachteile Bescheid weiß, so kann er für seinen Fall entscheiden.
Die Bauform hat etwas mit dem A/V- Verhältnis zu tun. Das bedeutet, es steht die wärmeabgebende Gebäudehülle im Verhältnis zu dem Gebäudevolumen. Die Naturvölker machen es uns hier an der Stelle vor, ein Iglu hat nicht nur aus der Sicht der Tragfähigkeit und der stückweisen Errichtung seine Form, sondern besticht auch durch ein günstiges A/V- Verhälniss. Die Kugel ist hier die beste Form, allerdings in der Einrichtung und vielen Details von geraden und flächigen Bauteilen, wie Fenstern etc. nicht einfach zu bauen.
Also stellen wir gedanklich einen beliebigen Baukörper in eine Glaskugel, so bekommen wir direkt eine optische Aussage über die Bauform. Ein Atrium Bungalow hat vergleichsweise viele Außenbauteile zu einem geringeren Volumen, ein zweigeschossiges Wohnhaus mit einem rund 30 Grad geneigten Dach würde schon eher die Form einer Halbkugel bilden.
Aber welche Aussage steht jetzt hinter dem reinen energetischen Aspekt? Es liegt auf der Hand, dass ein Haus, welches mehr Flächen als Gebäudehülle benötigt, diese Flächen auch geschaffen werden müssen und so eine Art der Bauform monetär aufwendiger sein wird, als ein kompaktes Haus
Fangen wir mit den Nachteilen an, weite freitragende Spannweiten lassen sich statisch nicht so einfach realisieren und bedürfen Stützen zur Teilung der Lasten oder größere Holzquerschnitte, welche in der Dimensionierung bei Häusern irgendwann nicht mehr optisch ansprechend sind. Bei den höheren Anforderungen an den Brandschutz, wie im Mehrfamilienhaus zum Beispiel, sind im Holzbau immer mehrlagige Konstruktionen gefragt und können nicht einlagig wie mit Massivbauteilen gelöst werden. Beim Schallschutz müssen wir schon differenzieren zwischen Luftschall und Körperschall. Im Bereich Luftschall sind schwere Baustoffe von Vorteil, hier geht der Holzbau wiederum den Weg der mehrlagigen Konstruktion um möglichst viele unterschiedliche Frequenzen zu filtern. Beim Körperschall und der Verbesserung des Trittschallmaßes kann der Holzbau oft punkten, da die Übertragung auf umliegend anbindende Bauteile günstiger ausfällt, als bei massiven Bauteilen, welche fest miteinander verbunden sind. Wer schon einmal in einer südeuropäischen Ferienanlage gewohnt hat, kann die Erfahrung teilen. Am anderen Ende des Komplexes wird gebohrt und alle anderen haben akustisch auch etwas davon.
Der Vorteil der Holzkonstruktion liegt klar im wärmedämmenden Bereich einer nahezu wärmebrückenfreien Konstruktion und der Leichtigkeit des Baustoffes gegenüber Massivbaustoffen in Bezug auf Dachaufstockungen in der Nachverdichtung, um nur ein Beispiel zu nennen. Hier punktet zudem auch der mögliche hohe Vorfertigungsgrad, in kürzester Zeit wird ein Haus vor Ort errichtet, eine Dachaufstockung, Anbau oder Dachsanierung vor Witterungseinflüssen geschützt und nicht erst auf der Baustelle Stein für Stein gebaut und im schlimmsten Fall durchnässt.
Unsere Definition vom Modulhaus beginnt in der Planung, die konsequente Umsetzung von konstruktiven Standards bringt viele Vorteile im in Punkto Materialeinsatz. Pauschal ist die Frage kaum zu beantworten. Eines können wir jedoch festhalten, je kleiner das Haus, desto höher der Preis auf den Quadratmeter der bebauten Fläche und auch die Kubikmeter der Gebäudehülle. Das liegt an den Kosten, die unabhängig von der Größe des Hauses ohnehin anfallen. Eine energieeffiziente Haustechnik ist in der Anschaffung nicht günstig und bleibt im Grundsatz ähnlich, unabhängig ob das Haus etwas kleiner oder größer geplant wird.
Um eine konkrete Zahl für die Investition benennen zu können so hängt das von einigen weiteren Parametern ab, wie Lage in Bezug auf die Gründung, Ausstattung und baulichen Details. Grob über den Daumen ist die erste Zahl der Investitionssumme für ein freistehendes Einfamilienhaus um zwischen 125- 150 qm eine Vier, mit weiteren Nebenanlagen wie Garage, Keller, Carport mit Kellerersatzraum entsprechend höher.
Im ersten Schritt ist es wichtig, sich genaue Gedanken zu machen über seinen individuellen Bedarf. Denn die Flächen, die wir nicht bebauen, das Material, das wir nicht verwenden und die Energie, die wir im Unterhalt nicht verbrauchen, ist am wertvollsten. Durch die vergleichsweise schlanken Bauteilkonstruktionen im Holzrahmenbau können wir mit sehr gut wärmegedämmten Bauteilen Flächen von Beginn an sparen. Dann die ausgesuchten Materialien mit den vielen Vorteilen bringen den Erfolg eines energiesparenden ökologischen Holzhauses.
Die Ökologie in der Errichtung eines Lebensraumes erfüllt 2 wichtige Aufgaben, das Umfeld und der Innenbereich. Beim Umfeld ist das Grundstück selbst und die nähere Umgebung gemeint. Hier ist es wichtig die äußeren Einflüsse zu erkennen, Randbedingungen erfassen, welche wir nicht beeinflussen können, aber in jedem Fall bereits in der Planung berück-sichtigen müssen. Die Himmelsrichtung bei der Lage des Grundstücks ist nicht veränderbar sowie die Erschließung des Grundstücks meistens in den Bebauungsplänen vorgegeben. In unserer Philosophie wächst das Haus wie ein Baum aus dem Grundstück und richtet sich zum einen an die örtlichen Gegebenheiten und zum anderen an die Bedürfnisse und Lebensbedingungen der Bewohner. Die Planung der Räume und deren unterschiedlichen Funktionen zu bestimmten Zeiten sind eine der elementarsten Voraussetzungen für eine gelungene Architektur. Direkte Sonneneinstrahlung und Tageslicht in einem Raum, welchen ich genau zu dieser Zeit auch in meinem Ablauf benutze, ist enorm wichtig für uns Menschen. Beginnt im Frühling für mich der Tag ganz anders mit den ersten Sonnenstrahlen im Schlafzimmer oder Bad, oder kommt abends die Familie zum gemeinsamen Essen zusammen an den Tisch und ich möchte den Tag mit der untergehenden Sonne ausklingen lassen. Diese individuellen Vorlieben gilt es von Beginn an in der Bedarfsanalyse abzufragen und nach den Möglichkeiten und Voraussetzungen des Grundstücks in der Errichtung des Hauses mit umzusetzen.
Im Innenraum geht vorrangig um die Auswahl der Baustoffe, Wirkung und Gestaltung der Räume in der Funktionalität. Hier gibt es eine Vielfalt von Möglichkeiten, welchen praktische keine Grenzen gesetzt sind lediglich monetäre Auswirkungen haben.
In unserer Welt haben naturbelassene Baustoffe immer den Vorrang und können gezielt eingesetzt einen enormen Mehrwert bieten. Ist es die Wandflächenheizung mit Lehmputz, welche mir eine schöne Wärmestrahlung und damit im weitesten Sinne die Sonne ins Haus holt, der Lehmputz, oder das unbehandelte Holz einer sichtbaren Balkenlage als Deckenkonstruktion, welche eine luftfeuchtigkeitsregulierende Funktion haben und ich sich optimal kombinieren lassen. Bereits beim Eintritt in ein Holzhaus empfängt Sie der angenehme Geruch, die wohlige Wärme und lichtdurchflutete Räume. Welchen Einrichtungsstil Sie auch bevorzugen, Holzhäuser sind ein Multitalent in der Gestaltung von megamodern zu rustikal, hier entscheiden die Vorlieben unserer Bauherrn.
Als nachwachsender Baustoffe ist Holz ein enormer CO2 Speicher. Kaum ein anderer Baustoff hat eine so vielfältige Anwendungsmöglichkeit und bietet gleichzeitig eine enorme Tragfähigkeit und ist wärmedämmend bezogen auf das geringe Gewicht im Vergleich zu konventionellen Baustoffen. Also setzen wir diesen wertvollen Baustoff gezielt ressourcenschonend ein. Im Holzrahmenbau schaffen wir damit hoch wärmegedämmte Bauteile mit vergleichsweise geringem Materialaufwand zu massiven Bauweisen. Der unschlagbare Vorteil liegt aber im Grundsatz darin, dass Holz jeden Tag in unseren heimischen Wäldern nachwächst, CO2 bindet und wohlige Wärme durch die vielen baulichen Vorteile bietet. Nachhaltiger geht es einfach nicht.
Weil es genau, wie ein gut zubereitetes Essen sehr gut riecht, Körper und Seele gleichsam sehr gut bekommt. Sei es eine sichtbare Balkenlage, die unbehandelt schönen Oberflächen, jeder Tag ein Fest.
Das können wir nur unterstreichen. Materialbedingt und durch unsere wärmebrückenfreie Konstruktion liegt es buchstäblich auf der Hand. Probieren Sie es selbst aus. Bei gleicher Zimmertemperatur fasst sich ein Stein oder Metall immer kälter an als eine Holzoberfläche.
Physikalisch will sich Wärme immer zur kalten Seite hin austauschen und wenn wir Menschen mit unserer Körpertemperatur von rund 37°C einen dichten und damit kälteren Gegenstand anfassen, dann fließt unsere Körperwärme in diesen Gegenstand, bis der Temperaturunterschied ausgeglichen ist. Somit ist auch das kleine Geheimnis gelüftet, warum Holzhäuser mit den „warmen“ Baustoffen weniger Heizenergie benötigen. Die Raumseiten der Außenwände sind im Winter durch die vorteilhafte Konstruktion und sorgfältige Auswahl der Baustoffe von Haus aus warm und benötigen dadurch keine hohen Raumtemperaturen und wohnbehaglich zu sein.
Stabkirchen in Norwegen und Tempelbauten in Japan sind über 1.000 Jahre alt und so hat der Baustoff Holz seine lange Tradition und Wertigkeit unter Beweis gestellt.
Im Endeffekt ja. Wir betrachten von der Planung an einen Zeitraum von 30 Jahren in der eine Generation das Haus so bewohnt, wie es gewünscht und gebaut worden ist. Nach 30 Jahren verändert sich evtl. die Familien- oder Lebenssituation, sodass An- und Umbauten auf die neuen Bedürfnisse anstehen könnten. Je energiesparender die Anforderungen an das Haus sind, desto höher ist die Anfangsinvestition. Daher kann es im ersten Moment so sein, dass ein Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitsnachweis einen höheren Investitionspreis ausweist. Unter dem Strich sich aber im Laufe der Jahre durch die sehr geringen Verbrauchskosten so hochwertiges Haus sich rechnet. Darüber hinaus kann man zur Zeit interessante Fördermöglichkeiten mit ins Rechenkalkül ziehen. Was aber in jedem Fall ein unschlagbares Argument für eine Holzhaus vs. Steinhaus spricht, ist die gefühlte Amortisation. Umgeben von einer warmen Gebäudehülle wohnt man in einem Holzhaus von Beginn an behaglicher und das ist in unserer Wahrnehmung viel Wert.
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